Studioausstellung vom 19.04.-05.06.2026 in der Kunststation Kleinsassen
„Mich fasziniert die außergewöhnliche Schönheit wild wuchernder Blüten“, sagt Nicole Bellaire. Ihre Motive findet sie am Wegesrand, in freier Landschaft oder auf Brachflächen im urbanen Raum. Von Menschenhand weitgehend unberührte Wiesen sind für sie kleine Inseln ursprünglicher Wildnis, ständig bedroht durch menschliche Überformung und unwiederbringlichen Verlust.
Die Holzschnitte transformieren und konservieren auf künstlerische Weise Ausschnitte oder Details dieser fragilen Biotope, um die Schönheit ihres Wildwuchses auf dem Papier oder Stoff zu bewahren. Nicole Bellaire interessiert sich nicht für das Zeichnen nach der Natur. Die äußere Wirklichkeit ist nur Anhaltspunkt in ihren Arbeiten. Sie möchte wie die Natur schöpferisch tätig sein und deshalb transformiert sie die vorgefundenen Pflanzen mit ihren Blüten in ihren eigenen, unverkennbaren Naturkosmos. Ihre Arbeiten changieren zwischen Abbildung und Abstraktion. Die feine und grazile Schnitttechnik im Holzschnitt sorgt für eine einzigartige Ästhetik mit „luftig-duftiger“ Wirkung.
Nicole Bellaire (1972 geboren) studierte Stadtplanung an der Universität Dortmund und Bildende Kunst an der Universität in Landau in der Pfalz. Heute lebt und arbeitet sie in Landau in der Pfalz.







