Programm 2018

 

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4. März 2018 bis 27. Mai 2018
Monika Sieveking, Mittenmang (Malerei, Zeichnung)
Gerd Kanz, Vordringen – Aufbrechen (Skulptur)
Lukas Bleuel, Points of View (Aquarelle)

Drei Künstler aus drei Generationen zeigen ihre jeweils eigenen, höchst interessanten Blicke auf unsere Welt und unser Leben und dies mit ganz unterschiedlichen Materialien.

Monika Sieveking, die 1944 geboren wurde und in Berlin lebt, reflektiert in ihren Gemälden, Collagen und Zeichnungen über alle Facetten der Lebenswirklichkeiten. Selbst politisch und gesellschaftlich sehr interessiert und auch aktiv, sensibilisiert sie den Betrachter für diese Themen auf ganz vielfältige Weise – mal erzählerisch und direkt, mal gleichnishaft, mal ironisch und kokett, mal geheimnisvoll-verklärend. Dabei überrascht sie oft auch durch ungewöhnliche Materialwahl (unter anderem Teebeutel) und Mischtechniken. Als Künstlerin betrachtet Monika Sieveking die Welt von außen mit aller notwendigen Distanz, und doch steht sie – wie der von ihr gewählte Ausstellungstitel besagt – im Geschehen „mittenmang“ (mittendrin).

Gerd Kanz, der 1966 geboren wurde und in Untermerzbach/Unterfranken arbeitet, hebt in seinem Kunstschaffen die Grenzen zwischen Bildhauerei und Malerei auf. Platten werden bildhauerisch bearbeitet, aufgebrochen, aufeinander geschichtet, überarbeitet und zu Reliefs oder zu freistehenden Figuren zusammengesetzt. Mit einer zeichenhaften und einprägsamen Formensprache umreißt Gerd Kanz das Essentielle menschlichen Seins, kreiert Sinnbilder der Natur und faszinierende architektonische Gebilde und umhüllt alles mit einer nuancenreichen, abgestimmten Farbigkeit, die auch den Abglanz des Überirdischen streift.

Lukas Bleuel wurde 1988 in Fulda geboren und hat 2015 sein Kunststudium in Hamburg abgeschlossen. Der junge, viel versprechende Maler, der zu den letzten Schülern von Professor Franz Erhard Walther in Hamburg zählt, breitet in großformatigen Aquarellen seine Weltsichten aus, angelegt von erhöhten Blickpunkten, und lädt den Betrachter zu einer Augen-Reise durch seine Bildwelten ein. In interessanter Weise changieren die Landschaften – mitunter Wimmelbildern gleichend – zwischen einer reduziert-gegenständlichen und einer fast abstrakten, aber immer von eindringlicher Farbigkeit geprägten Formensprache.

4. März -19. April 2018 Studio-Ausstellung
Dorle Obländer, Märchen – zugespitzt! (Malerei)

Dorle Obländer (1947-2016) hat Märchen auf ihre sehr eigene, reflektierende Weise gelesen. In ihren Acrylbildern illustriert sie jedoch nicht die Geschichten. Vielmehr greift sie einen ihr wesentlichen Moment des Märchens auf, der für sie auch von hoher, aktueller Relevanz ist, und spitzt alles auf diese Erkenntnis zu. Mit neuer Frische wird auch der Betrachter zum Teil altbekannten Texten begegnen und darf dabei schmunzeln und herzlich lachen.

22. April -1. Juni 2018 Studio-Ausstellung
Lars Tae-Zun Kempel, Through the Eyes of a Confused Millennial Part 2 (Bilder der aktuellen Jugend- und Millennial-Kultur)

Lars Tae-Zun Kempel, 1986 in Hanau geboren, schloss 2014 sein Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach als Diplom-Designer ab. In einem Mix aus Pop Art, Surrealismus, abstraktem Expressionismus, Street Art, Graffiti, Bad Painting und Cartoon/Musik/Skateboard und Hip-Hop-Kultur beschäftigen sich seine Bilder mit alltäglichen, psychologischen, philosophischen, politischen und soziologischen Problemen und Gegebenheiten. Die Werke sind stets zeitgenössisch und erfordern oft ein Verständnis der aktuellen Jugend- und Millennial-Kultur. Lars Kempel malt unter dem Pseudonym „Zoon The Loon“ und benutzt in seinen Bildern immer wieder Figuren aus der Populärkultur und aus Cartoons. Diese Figuren nennt er selbst „Zoony Toons“. Er verändert oder anonymisiert sie und benutzt die Figuren als Protagonisten. Die Auffassung seiner Kunst ist, nicht kooperativ zu sein, Regeln zu vergessen, zu reflektieren und maßlos zu übertreiben, zu widersprechen, albern zu sein und der Kunst das Prätentiöse zu nehmen.

3. Juni 2018 bis 26. August 2018
„Myths – Upcycled“
(Kunst aus Abfall- und Naturmaterialien)

Die klassische Zuordnung von bildender Kunst in die Sparten der Malerei, Graphik und Bildhauerei scheint längst überholt; Objekt- und Medienkunst sind omnipräsent, und Installationen vereinen oft mehrere Genres. Vor allem überraschen KünstlerInnen immer wieder dadurch, dass sie neue, ungewöhnliche Materialien für ihre Aussagen aufgreifen. Hierzu gehören auch Materialien, die die Verbrauchergesellschaft als „Abfall“ hinterlässt, oder Materialien, die aus der Natur gewonnen werden, aber nicht wie besondere Arten von Holz, Stein, Metall und Erden von jeher für Skulpturen und Plastiken nobilitiert sind.
Im Sommer 2018 lädt die Kunststation zu einer besonderen Kunstbegegnung mit sechs KünstlerInnen aus den USA, aus Tschechien und aus Deutschland ein, die mit solchen ungewöhnlichen „Abfall“-Materialien arbeiten und sie dabei aufwerten, mit ihnen aber auch etwas erzählen und so Kunstobjekte mit gesellschaftsrelevanten Aussagen präsentieren. Dabei zeigen sich auch klar unterschiedliche Positionen im Umgang mit den Recycling-Materialien. Während einige bereits fertiggestellte Arbeiten von den Künstlern mitgebracht werden, entstehen andere Figuren, Objekte und Installationen erst in Kleinsassen selbst, werden vor der Vernissage begonnen und können während der ersten Wochen von den Besuchern im Entstehen betrachtet und begleitet werden. Dabei ist ein direkter Kontakt der Künstler untereinander und mit den Besuchern sowie der Austausch über Ideen und Weltsicht möglich und vom Ausstellungskonzept her auch gewünscht.

Khalil Chishtee (Pakistan/USA) nutzt Müllsäcke, um daraus menschliche Körper zu formen. Seine Geschöpfe agieren miteinander in dem Raum, für den der Künstler sie an Ort und Stelle schafft. So wird Khalil Chishtee auch seine Erzählung erst im offenen Arbeiten in Kleinsassen finden. Mit seinen Installationen erinnert er mahnend daran, dass die Haltbarkeit der Plastiksäcke und damit die Lebensdauer seiner Figuren die menschliche Lebenszeit bei weitem übertrifft.
Kitty Wales (USA) hingegen verwendet gern Holzmaterialien, die sie vom Sperrmüll einsammelt, und schafft daraus Figuren und das bühnenreife Ambiente für ihre bisweilen heiteren, bisweilen nachdenklichen Geschichten, die ebenfalls inspiriert werden vom genius loci in Kleinsassen.
Veronika Richterová (Tschechien) ist durch ihre Pet-Art international bekannt geworden. Sie bedient sich der PET-Flaschen, um daraus – in fröhlich-geistreicher und frappierender Weise – Kronleuchter, Seetiere, Pflanzen oder auch andere fantastische Szenerien aufzubauen. Plastikflaschen werden nicht als Müll recycelt, sondern als Kunst für unseren Lebensraum aufgewertet.
Sabine Burmester (Deutschland) holt sich ihre Materialien oft vom Schrottplatz oder findet sie in der Natur, auf Reisen oder in ihrer nächsten Umgebung. Beispielsweise formt sie aus alten Drähten menschliche Gestalten, gruppiert sie, stellt sie den Galeriebesuchern in den Weg, die so zu einer direkten Auseinandersetzung mit dieser Figurenwelt genötigt werden. Poetisch erscheinende Materialbilder integrieren ebenfalls Metallabfälle und erweitern unsere Sicht um einen neuen Kosmos.
Thomas Putze (Deutschland) ist ein hervorragender Bildhauer, der in Holzfundstücken Wesen entdeckt, die er bildhauerisch um andere Fundsachen und Abfallmaterialien ergänzt und ihnen dadurch zu ihrem eigentlichen „Dasein“ verhilft. Was in Vorgehensweise und Ergebnis vordergründig erheitert, eröffnet letztlich neue Dimensionen im Nachdenken darüber, wie sich aus achtlos Weggeworfenem oder Übersehenem durch geistreiche Eingriffe eine neue lebenspralle Kunst-Welt entwickeln kann.
Max Schmelcher (Deutschland) hat Torf als sein Material entdeckt. Ihn fasziniert die jahrhundertelange Geschichte, die in den Mooren eingeschlossen ist und die er in seinen Wesen wieder ans Licht bringt. Auch in der Rhön gibt es Moore, und was Max Schmelcher mit Torf zu erzählen hat, berührt auch diese Landschaft.

In begleitenden Studio-Ausstellungen wird das Thema „Upcycling“ vertieft werden.

22. Juli – 31. August 2018 Studio-Ausstellung
Roswitha Berger-Gentsch, Reloaded (Design-Objekte und andere Arbeiten aus Wellpappe und Abfallkarton)

Roswitha Berger-Gentsch, 1949 in Langquaid geboren, hat Mode- und Grafikdesign, Malerei und Siebdruck in München studiert und lebt heute in Karlstadt am Main. Sie sucht und findet ihr Material – ausrangierte Kartons – in Papiercontainern der Discounter und verleiht ihm in ihren Schöpfungen neuen Wert und neuen Zauber. Aus zweckgebundenen, kurzlebigen Pappschachteln, zum Teil mit grellen Werbebotschaften, entstehen schöne Design-Objekte und Gefäße, deren harmonische Formen an die Antike anknüpfen und die Zeiten überdauern.
Die Künstlerin wird auch zeitweise während der Kunstwoche Kleinsassen (12.-19.8.2018) in der Kunststation zu Gast sein und Einblicke in ihre Arbeitsweise gewähren.

2. September bis 25. November 2018
„Drive Drove Driven – Cars in Contemporary Photography“
Stefan Rohrer – Fast and Furious (Skulptur)
Pola Brändle – „weg und hin“ (Collagen / Decollagen)

„Drive Drove Driven – Cars in Contemporary Photography“ ist ein außergewöhnliches, breit angelegtes Ausstellungsprojekt, das Dr. Matthias Harder, Kurator der Helmut-Newton-Stiftung in Berlin, konzipiert hat. Die erste Ausstellung zeitgenössischer Fotografen zum Thema Auto wird nach Stationen in Omaha/Nebraska, Innsbruck und Berlin auch in Kleinsassen zu sehen sein, bevor sie nach Tokyo weitergereicht wird. Autos – so Dr. Harder – bestimmen seit über 100 Jahren das Alltagsleben vieler Menschen und sind inzwischen viel mehr als ein rein pragmatisches Transport- und Fortbewegungsmittel. Sie sind auch Designwunder, Umweltkiller, Projektionsflächen für unerfüllbare (und unvernünftige) Wünsche, Symbole für Flexibilität und Freiheit, Kultobjekte oder geradezu erotische Statussymbole – und Bildgegenstand in der Kunst. 23 Fotografen mit völlig unterschiedlichen Einzelwerken und Bildserien zeigen die Bandbreite der heutigen künstlerischen Ansätze: Wir werden konfrontiert mit Bildern von Unfällen und leeren Straßen, parkenden oder wild abgestellten, verfallenden Autos, aber auch von musealen Präsentationen und Oldtimer-Rallyes, von fotografischen Destruktionen und Collagen oder gleich mehrfach vom sprichwörtlichen Unterwegssein im Auto. Die Auswahl präsentiert ein weitgefächertes Gesellschaftsbild, in dem ein Abgesang auf unsere automobile Gegenwart genauso aufblitzt wie die noch immer weitverbreitete Faszination für den schlichten Gegenstand – zwischen Alltags- und Designobjekt.
Beteiligt sind die Fotografen: Clara Bahlsen, Jürgen Baumann, Xiomara Bender, Daniela Comani, Stephan Erfurt, Larry Ferguson, Aris Georgiou, Oliver Godow, James Hendrickson, Charles Johnstone, Martin Klimas, Jens Liebchen, Serge Marcel Martinot, Arwed Messmer, Ralf Meyer, Bernhard Moosbauer, Melina Papageorgiou, Philipp von Recklinghausen, Christian Rothmann, Marc Volk, Maurice Weiss, Michael Witte.
Geplant ist, diese Fotoausstellung in Kleinsassen um Videos einiger Fotokünstler zu erweitern.

Die fantastische Auto-Kunst von Stefan Rohrer wird die Fotoausstellung kongenial begleiten und dem Herbstprogramm ein weiteres Highlight hinzufügen. Nach Steinmetzlehre und Studium in Halle – Burg Giebichenstein und Stuttgart befasst sich Stefan Rohrer (1968 in Göppingen geboren) auf einzigartige und witzige Weise mit den technischen Errungenschaften, die uns Mobilität und den Rausch der Geschwindigkeit verheißen: mit Autos und Motorrädern. Alte Karosserien, Motorroller und auch Modellautos werden demontiert, verformt, neu arrangiert und grell und hochglänzend lackiert. Im künstlerischen Gestaltungsprozess wird die Dynamik, das Rasante der Objekte anschaulich gemacht und zugleich – changierend zwischen Wirklichkeit und Fantasie – etwas Erzählerisches hinzugefügt. Ist es das hohe Tempo, eine wilde Verfolgungsjagd oder eine Kollision, warum sich Räder und Sitze vom Fahrzeugkörper lösen und explosionsartig nach vorn katapultiert werden, warum sich Karosserieteile und Gestänge einrollen oder Motorroller um Laternenmasten winden? Oder ist alles nur heiterer Übermut oder eine Illusion, vergleichbar mit langzeitbelichteten Fotografien? In furioser Weise konfrontiert Stefan Rohrer den Betrachter mit dem Phänomen der Geschwindigkeit. Die Schönheit der Formen und die Faszination der Bewegung gehören ebenso dazu wie Aspekte der Zerstörung.

Pola Brändle, 1980 in Aachen geboren, studierte 1999-2003 an der Akademie Beeldende Kunsten Maastricht (Niederlande). Zwar hat sie ein Atelier in Berlin, aber sie ist oft auf Reisen. Die Künstlerin arbeitet nicht mit Pinsel, Palette und Leinwand, sondern gewinnt ihre „Farben“ von alten, ausgedienten Plakaten, die sie in Berlin und aller Welt findet, abreißt, sammelt, fragmentiert und wieder zu neuen, imposanten Bildern zusammensetzt. „Es handelt sich aber nicht um irgendwelche Poster, sondern um von der Natur durch Wind und Wetter gegerbte, an Häuserwänden und Brücken laienhaft befestigte, teils beschmierte oder verrottete Plakate, die von Stadt zu Stadt ihre ganz eigene Handschrift tragen. Der Regen, das Sonnenlicht und manchmal auch Vandalismus transformieren die ursprüngliche Werbung in etwas gänzlich Neues, Einzigartiges. Es sind genau diese Ausschnitte, die ich suche, um sie in meinen Collagen/Decollagen zu verarbeiten und Lage um Lage zu einem neuen Ganzen werden zu lassen.“ (Pola Brändle). So übermittelt die Künstlerin in einen neuen Kontext, was sie am Fundort erlebt und wahrgenommen hat und was tiefe Eindrücke bei ihr hinterließ. Es entstehen abstrakt anmutende Arbeiten, urbane und landschaftliche Szenerien, aber auch mit kleinsten Papierschnipseln große Bildnisse und – eigens für das Kleinsassener Herbstprogramm – neue Automobil-Darstellungen.

16. Dezember 2018 bis 3. März 2019
Werner Gnegel, Off Broadway (Keramik)
Wandlungen – Retrospektive und Perspektive (Quiltkunst)

„Off Broadway“ nennt Werner Gnegel (geboren 1950, Leiter der Studienwerkstatt Keramik der Kunsthochschule Kassel) nicht nur seine Ausstellung, sondern überhaupt sein Schaffen abseits dessen, was man gemeinhin mit Keramik und mit Kunstbetrieb in einer heute digitalisierten, von unablässiger Mitteilungswut bestimmten Welt verbindet. Da ist seine intensive, experimentelle Beschäftigung mit Kristallglasuren, bei denen das Gemisch der unterschiedlichen Rohstoffe harmonisch aufeinander abgestimmt sein muss. Werner Gnegel faszinieren das Zusammenspiel unterschiedlicher Kristallformen, die wechselnden Farben in Glasphase und Kristall und das Nebeneinander von Spannung und Harmonie, und den Betrachter begeistern darüber hinaus die außerordentlichen, verblüffenden Ergebnisse dieser seltenen, schwierigen Technik. Zudem erschafft Werner Gnegel einzigartige Tafeln aus Quarzsand, die in sich Informationen und Texte verbergen, die der Künstler nicht preisgibt. Dem Betrachter bietet er sehr bewusst nur das höchst ästhetische Äußere eines abstrakten Bildes und des Materials selbst dar. So arbeitet er beharrlich gegen die mediale Informationsflut – mit einer ungewöhnlichen Keramikkunst „off broadway“.

Wandlungen in der Quiltkunst geht zurückblickend und vorausschauend eine Ausstellung nach, die von Gisela Hafer anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Vereins Quiltkunst e.V. (1997-2017) initiiert wurde.
Die Bedeutung des Begriffes Text deutet darauf hin, wie verwurzelt das Textile in unserem Leben und in unserer Alltagssprache ist. Unsere Sprache ist voll mit Bildern aus der Welt des Textilen, des Verknüpfens, die unser Leben, Handeln und Denken in Zusammenhängen beschreiben.
Textilien begleiten und bekleiden uns. Aber können Textilien zur Kunst werden? Kann textile Kunst die Genregrenzen überschreiten, indem sie die funktionalen Kulturtechniken und das Gewebe zu ihrem Medium macht?
Die Quilt-Ausstellung „ Wandlungen“ will eine Antwort auf diese Fragen geben. Im Teil „Retrospektive“ werden die Werke von 23 eingeladenen Künstlerinnen präsentiert, die den Weg des Quilts als Kunstform in den letzten 20 Jahren maßgeblich beeinflusst haben. Der Teil „Perspektive“, der als jurierter Wettbewerb ausgeschrieben worden war, widmet sich der Frage, welche neuen Perspektiven der Kunstquilt entwickeln könnte. Lassen sich überraschende neue Formen, Materialien und Inhalte finden, die die Konventionen sprengen oder das Medium neu interpretieren? Die Ausstellung zeigt mit den 44 ausgewählten Werken eindrucksvoll den Weg vom Quilt zum Bild bis zur Installation.